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Was machen Selbsthilfe-Kontaktstellen?

Die etwa 300 hauptberuflich und professionell besetzten Kontaktstellen in Deutschland - 23 gibt es momentan in Hessen - unterscheiden sich in ihrer personellen und materiellen Ausstattung, in ihrer fachlichen Schwerpunktsetzung sowie in ihrer organisatorischen Anbindung und Trägerschaft. Sie bieten folgende Leistungen an:
  • Information und Beratung für Betroffene und für Fachleute über Grundfragen des Selbsthilfegruppen-Ansatzes.
  • Auskünfte über bestehende Selbsthilfegruppen und Zugang zu ihnen
  • Hilfe und Beratung bei der Gründung neuer Selbsthilfegruppen
  • Vermittlung von Erfahrungsaustausch unter Selbsthilfegruppen
  • Beratung und Supervision für bestehende Selbsthilfegruppen
  • Unterstützung bei der Suche nach Räumen und Sachmitteln
  • Förderung der Zusammenarbeit mit dem professionellen Versorgungssystem
In Hessen hat diese "infrastrukturelle" Selbsthilfe-Unterstützung eine ganz besondere Tradition. Nach einem erfolgreich verlaufenen Modellprogramm der Bundesregierung mit 6 von 18 Standorten in Hessen hat sich die Landesregierung in der Förderung von Selbsthilfe-Kontaktstellen engagiert. Hinzu kommen Mittel von Städten und Landkreisen, von gesetzlichen Krankenkassen, von Stiftungen und Spendern sowie Eigenmittel der Träger.